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Warum müssen Arbeitnehmer ein Exemplar der Krankschreibung an die Krankenkasse senden?

Die umgangssprachlich als Krankschreibung bezeichnete Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung besteht aus drei Teilen, von welchen einer als Bestandteil der Patientenakte beim Arzt verbleibt. Der Patient reicht ein Formular beim Arbeitgeber und ein weiteres bei seiner Krankenversicherung ein. Dabei enthält ausschließlich das für die Krankenkasse bestimmte Blatt Angaben zur gestellten Diagnose. Diese benötigt die Krankmeldung, um bei mehreren Krankschreibungen innerhalb eines Jahres zu ermitteln, ob die Krankschreibungen auf dieselbe Erkrankung oder auf unterschiedliche Erkrankungen zurückzuführen sind. Grundlage ist, dass die Lohnfortzahlungspflicht des Arbeitgebers nach sechs Wochen endet, auch wenn die Arbeitsunfähigkeit des Beschäftigten aus demselben Grund mit Unterbrechungen bestanden hatte. Die Überwachung dieses Sachverhalts obliegt der Krankenkasse. Des Weiteren benötigt die Krankenkasse den Nachweis über die Gesamtdauer der Arbeitsunfähigkeit für die Auszahlung des Krankengeldes.

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