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Was ist bei der Krankenversicherung der Rentner anders?

In Deutschland ist die Krankenversicherung für Arbeitnehmer gesetzlich vorgeschrieben. Wer sich nicht privat versichert, wird automatisch gesetzlich krankenversichert. Dies gilt auch für Rentner. Treten sie in den Ruhestand, ist für sie die Krankenversicherung der Rentner (KVdR) zuständig. Dort sind sie automatisch pflichtversichert, sofern sie lange genug vor Rentenbeginn gesetzlich krankenversichert waren.

Pflichtversicherte Rentner müssen auch einen Krankenkassenbeitrag zahlen. Er wird ähnlich berechnet wie bei Arbeitnehmern, also anteilig geteilt zwischen dem Rentner und der Rentenversicherung. Wer außer der gesetzlichen Rente noch Versorgungsbezüge bekommt (Betriebsrenten, Witwen- und Waisengeld usw.), muss darauf auch noch einen Beitrag zur Krankenversicherung leisten. Dieser wird jedoch – im Unterschied zur gesetzlichen Rente – alleine vom Rentner getragen. Ab dem 55 Lebensjahr ist eine Rückkehr von der privaten Krankenversicherung in die gesetzliche Krankenversicherung kaum noch möglich.

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