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Wie sieht es mit der Krankenversicherung im Minijob aus?

Die Krankenversicherung für einen Minijobber zahlt der Arbeitgeber, wenn der Mitarbeiter gesetzlich krankenversichert ist. Innerhalb der pauschalen Sozialabgaben des Arbeitgebers sind das 13 % (§ 249b Satz 1 SGB V), die dann entfallen, wenn der Minijobber privat krankenversichert ist. Privathaushalte als Arbeitgeber zahlen nur 5 % in die Krankenkasse ein. Für eine private Krankenversicherung zahlt der Minijobber einen einkommensunabhängigen Beitrag je nach Tarif. Der geringfügig Beschäftigte ist nicht krankenversicherungspflichtig, wenn sein Verdienst die 450-Euro-Grenze nicht übersteigt. Zwischen 450 und 800 Euro hingegen – in der sogenannten Gleitzone – wird er krankenversicherungspflichtig und muss eigene Beiträge zahlen. Diese können aber auch durch eine Familienversicherung abgedeckt werden, wenn ein Ehepartner oder – bei jungen Leuten unter 25 Jahren im Haushalt der Eltern – die Eltern gesetzlich krankenversichert sind.

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